Ausgehend von ihrem klassischen Hintergrund brechen Anne Kaftan (Sopransaxophon und Bassklarinette), Brigitte Angerhausen (Klavier) und Ulrike Zavelberg (Cello) zu neuen Ufern auf: Sie machen sich die aus unterschiedlichsten Quellen stammenden Musikstücke durch ungewöhnliche Arrangements und frische Instrumentierung respektvoll zu Eigen. Musik zu hören @ myspace
OLYMPISCHE SPIELE – KÖLN SAGT: GOLD FÜR MENSCHENRECHTE! WANN & WO: 9. AUGUST 2008 . 11:00 BIS 16:00 UHR . NEUMARKT WAS: INFORMATIONEN, BÜHNENPROGRAMM, MUSIK, SPORT UND MITMACHMÖGLICHKEITEN WER: BRINGS, ANGELA SPIZIG, BARBARA LOCHBIHLER, UVM.
Als China den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2008 erhielt, sicherte die chinesische Regierung zu, man werde im Zuge der Olympischen Spiele auch die Menschenrechtssituation im Land verbessern. Doch während sich die Fackel Peking nähert, um das Olympische Feuer im Olympiastadion zu entzünden, liegt die Menschenrechtssituation weiterhin im Argen. Trotz einiger Reformen, die die Anwendung der Todesstrafe betreffen, steht China bei der Zahl der Hinrichtungen nach wie vor auf Platz eins. Noch immer werden Menschenrechtsverteidiger festgenommen oder schikaniert und das Internet zensiert. Immer wieder werden im Rahmen der „Umerziehung durch Arbeit“ und zwangsweiser Drogenrehabilitation Menschen ohne vorheriges Gerichtsverfahren inhaftiert. Seit langem sind hier Reformen versprochen, doch nun wurden diese beiden Maßnahmen sogar noch ausgeweitet, um Peking vor den Olympischen Spielen zu „säubern“. Am 9. August 2008 wird Amnesty International mit einer großen Veranstaltung unter dem Motto Köln sagt: Gold für Menschenrechte auf diese Menschenrechtsproblematik hinweisen und die Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für die Menschenrechte in der Kölner Partnerstadt Peking einladen.
AMNESTY INTERNATIONAL ist eine von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Menschenrechtsorganisation. Amnesty International setzt sich seit 1961 mit Aktionen, Appellen und Dokumentationen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt ein. Die Organisation hat weltweit mehr als 2.2 Millionen Unterstützer. 1977 erhielt Amnesty International den Friedensnobelpreis. Die deutsche Sektion von Amnesty International wurde durch Gerd Ruge, Carola Stern und andere in Köln gegründet.
42. Undes ars in tine naso! canis culum in tuo naso! [Der Arsch eines Hundes in deiner Nase!]
43. Min erro guillo tin esprachen. senior meus uult loqui tecum. [Mein Herr will dich sprechen.]
Der Text (und weitgehend die Übersetzung) folgt der Anthologie von Horst Dieter Schlosser: Althochdeutsche Literatur. Eine Textauswahl mit Übertragungen. Berlin 1998 und spätere Auflagen.
Das Werk Auf den Rändern einer Worterklärungs- und Sammelhandschrift aus dem südfranzösischen Raum, die auf das späte 9. oder frühe 10. Jahrhundert datiert wird, finden sich althochdeutsche Ausdrücke für Körperteile, Kleidung, Dienstleistungen und auch verschiedene Redewendungen. Offenbar hat sich ein Romane, der des Althochdeutschen nur mangelhaft mächtig war, für die Reise (oder auf der Reise?) Wichtiges notiert und versucht, es sich durch eine lateinische Übersetzung verständlich zu machen.
Wann werde ich Dich fressen? Ganz und gar, stelle ich mir vor. Doch in dem Augenblick, entsteht in mir die Frage ob sich doch irgendetwas Eigenes, was ich nicht verstehe sich in Dir wehrt, mir widersetzt. Ich weiß, daß es eines Tages kommen wird. Unausweichlich steuern wir darauf zu. Ansonsten hat es keinen Sinn. Die Zweifel hast Du mir genommen. So etwas wie Anstand und Moral trage ich nicht in mir. Und eigentlich kannst Du Dich glücklich schätzen, daß ich mich überhaupt mit Dir beschäftige, auf Dich einlasse. Aber es scheint wie ein Spiel zu sein. Manchmal langweilt mich dies. Zu oft habe ich es mit ansehen müssen. Es amüsiert mich nicht mehr. Und das alles hier hat an Spannung und Reiz verloren. Ich werde mir später etwas Neues suchen müssen. Du hast Respekt vor mir. Vielleicht eher vor meiner Macht. Ich habe sie Dich schon spüren lassen. Was ich an Dir schätze, ist Dein Geist und Dein Ideenreichtum. Das fehlt mir. Ich beobachte Dich schon länger. Und ich brauche Dich, Deine Seele. Du fehlst mir. Ich kann nicht lernen; ich muss Dich mir einverleiben. Also wann werde ich Dich fressen? Ich mag Deine Angst. Davon lebe ich. Und ich bin geneigt es noch ein wenig länger hinaus zu zögern. Ich werde das Tempo und den Rhythmus extra für Dich gestalten. Es ist nicht wie „Katz und Maus“ spielen. Das liegt mir nicht. Ich habe in mir tief verborgen Schätze, von denen Du keine Ahnung hast. Es ist vielleicht besser so. Ansonsten würdest Du Dich direkt ergeben und ich könnte es noch nicht einmal genießen, wie Du Dich auflehnst. Das macht mir Freude, daß Du tatsächlich meinst Du könntest es gegen mich aufnehmen. Ich mag den Kampf, aber verschwende doch nicht zu viel Deiner Energien. Sie werden mir nachher fehlen, mein Schatz. Das wirst Du verstehen, Du bist ein cleveres Mädchen. Aber ich kann es nicht zulassen.
Jedem, der über Gebühr gelebt, dem gönn' ich den Karren im Drecke.
Willst Du alleine die Gänslein braten? Zusammen sind wir dreimal so klug. Wir necken die Löwen als lachende Schar - laut IA geschrien, wenn Dich jemand eseln will. Es ist Richtfest der Unbill.
Der Ursprung des Schamanentums liegt im Ungewissen. Einige Wissenschaftler sind der Auffassung, dass die ersten Schamanen vor etwa 40.000 Jahren in Sibirien lebten. In mehreren Wanderbewegungen zogen sie dann zum Beispiel über die Beringstraße nach Nordamerika, aber auch nach Zentralasien, Indonesien und Australien. Andere Forscher halten es für wahrscheinlicher, dass Schamanismus eine Glaubensvorstellung ist, die sich vielerorts finden lässt, da sie im Grunde Voraussetzung jeglicher religiösen Offenbarung ist. Diese Schule vermutet, dass Schamanismus in vielen Regionen der Erde bis in die Anfangszeiten der Menschheit zurückzuverfolgen ist. Heute jedenfalls ist der Schamanismus weltweit verbreitet. In der trockenen Kälte der mongolischen Steppe findet man Schamanen ebenso wie in den Regenwäldern des Amazonas, im australischen Busch, auf den Atollen Polynesiens oder den mexikanischen Wüstengebieten Mexikos.
Schamanentum kann nicht auf vereinfachte Definitionen reduziert werden. Schamanen sind weder im Besitz einer begründeten Doktrin noch einer göttlich offenbarten Religion. Es sind Männer und Frauen, die die Fähigkeit besitzen, ihre Seelen in die Welt der Geister auf die Reise zu schicken. Schamanen treten in einen veränderten Bewusstseinszustand ein, der es ihnen erlaubt, mit versteckten, geheimen Kräften der Natur zu kommunizieren. Dafür bedienen sie sich verschiedener Techniken, die je nach den verschiedenen Völkern variieren: langes Fasten, Gesänge, Tänze und Heilpflanzen. Gemeinsames Ziel dieser Praktiken ist es, den Schamanen in die Lage zu versetzen, seine Seele vom Körper zu trennen, so dass diese in andere Welten reisen kann. Dort begegnet sie unterschiedlichen Geistern und versucht, sie miteinander zu versöhnen.
Traditionell war diese Fähigkeit Dienst in und an der Gemeinschaft, sie war integraler Teil der Bewältigung von Problemen wie Hungersnot, Unwetter, Krieg oder Krankheit. In dieser Hinsicht ist der Schamane ein formierendes Element für den Zusammenhalt der Gruppe. Er ist zugleich eine spirituelle Führungsperson, gesellschaftlicher Angelpunkt und Heiler. Dadurch, dass er sein Wissen an jüngere Generationen weitergibt, trägt er entscheidend zu dessen Fortbestand sowie zur Aufrechterhaltung der kulturellen Identität seines Volkes bei.
Tag meines Lebens! die Sonne sinkt. Schon steht die glatte Flut vergüldet. Warm atmet der Fels: schlief wohl zu Mittag das Glück auf ihm seinen Mittagsschlaf? In grünen Lichtern spielt Glück noch der braune Abgrund herauf.
Tag meines Lebens! gen Abend gehts! Schon glüht dein Auge halbgebrochen, schon quillt deines Taus Tränengeträufel, schon läuft still über weiße Meere deiner Liebe Purpur, deine letzte zögernde Seligkeit.