Freitag, 29. Februar 2008

Donnerstag, 28. Februar 2008

Spencer Tunick










Vor einiger Zeit hat Greenpeace Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Fotograf Spencer Tunick mit dieser aufsehenerregenden Aktion auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gletscher aufmerksam gemacht. Besonders bemerkswert finde ich hier die symbolische Verbindung zwischen der Verletzlichkeit des Gletschers und den nackten Menschen auf ihm.

Hexenstein - Gerresheim


im Jahre 1738 wurden in Gerresheim (Düsseldorf) zwei Frauen wegen "Hexerey" verbrannt




1775 die letzte Hexenverbrennung in Deutschland
1782 die letzte Hexenverbrennung in der Schweiz

Am 5. Dezember 1484 erließ Papst Innozenz VIII. die berüchtigte Hexenbulle Summis desiderantes affectibus. Darin heißt es, dass besonders in deutschen Landen "zahllose Personen beiderlei Geschlechts ... vom heiligen katholischen Glauben abfallen, Unzucht mit Teufeln treiben und mit ihren Zaubersprüchen ... die Menschen insgesamt verderben."
Die Inquisitoren Institoris und Sprenger wurden beauftragt, in Deutschland gegen Hexen und Zauberer vorzugehen. In ihrem Werk Hexenhammer oder Malleus maleficarium haben die beiden fanatischen Dominikanermönche beschrieben, woran man eine Hexe erkenne und wie mit ihr zu verfahren sei. Das Buch wurde eine der unheilvollsten Schriften der Geschichte. Es diente über 200 Jahre zur Legitimierung der brutalen Vorgehensweise gegen angebliche Verdächtige.
Unklarheit herrscht bis heute über die Zahl der hingerichteten Opfer, da von den Prozessen meistens keine Protokolle überliefert sind. Die Schätzungen schwanken zwischen 100 000 und 500 000, es werden aber auch sehr viel höhere Zahlen angesetzt. Drei Viertel der Opfer der Verfolgungen waren Frauen, vereinzelt wurden auch Kinder angeklagt.

Im Januar 2007 wurden drei Frauen in Liquiçá/Osttimor beschuldigt Hexen zu sein. Die Frauen im Alter von 25, 50 und 70 Jahren wurden ermordet und ihr Haus angezündet. Drei Verdächtige wurden von der UN-Polizei verhaftet. Es ist der erste Fall dieser Art im mehrheitlich katholischen Osttimor.
In Indonesien wurden nach der Absetzung Suhartos zwischen Dezember 1998 und Februar 1999 ca. 120 Personen als Hexen ermordet.
In vielen traditionellen Ethnien des südamerikanischen Tieflandes zählt die Ermordung einer Hexe oder eines Zauberers zur zwingenden Folge einer tödlichen Erkrankung.
In Indien wurden zwischen 2001 und 2006 400 Menschen im Bundesstaat Assam unter Hexereivorwürfen umgebracht.

Sarah Bernhardt





"la voix d´or" Rosine Bernardt *1844, † 26. März 1923 in Paris

Mittwoch, 27. Februar 2008

Hedonismus & Agonie

Sie machten mich warten
Und gaben mir zu kleine Schuh’
Zeh und Ferse ab!
RUKEDIKU
Jede Frau an ihren Platz
Diät – extra nur für mich, mein Schatz?
Ja, gar zierlich fein ist das Gewand der Braut
Und schaut: jede Frau an ihrem Platz
Diät – extra nur für mich, der Schatz
RUKEDIKU - aber wer hört denn schon den Tauben zu?
Das bisschen Blut, was schert es Dich?
Geh halt zum Arzt und stör mich nicht!
RUKEDIKU, RUKEDIKU – aber:
Zeit zieht ins Land
Der Augen Glanz vergeht
Neue Schuh’ sollen her
Der Vertrag, er steht
Das bisschen Schmerz, was schert es Dich?
Geh halt zum Arzt und stör uns nicht!
Dein RUKEDIKU lass sein, das geht jetzt nicht!
Du fühlst zuviel und mach aus das Licht!
Gut geht’s Dir doch!
Was willst Du noch?
Und hack der Tochter Zeh & Ferse ab!
Der Vertrag soll halten bis ins Grab!
RUKEDIKU, RUKEDIKU – aber wer hört denn schon den Tauben zu?

Vladimir Jankélévitch "Der Tod"

Wir könnten über den Tod nachdenken, ihn denkend einkreisen, denkend auf ihn Bezug nehmen oder - und hier liegt der Grundgedanke von seiner Philosophie - wir denken an etwas anderes als den Tod, nämlich an das Leben. Denn da sich das Nichts nicht denken lässt, "denkt, wer den Tod denkt, das Leben. Der Mensch ist dazu verurteilt, die Fülle zu denken und nur die affirmative Positivität des lebenden Sterblichen zu kennen!"

Das Wichtigste ist, dass der Tod das Leben unvermeidlich beendet. Mit dem Tod hören alle Möglichkeiten des Lebens schlagartig auf, Möglichkeiten zu sein. Nur im Tod findet sich die vollkommene Unmöglichkeit. Für Jankélévitch ist das Leben in erster Linie der Raum, in dem Dinge möglich sind. Und das Leben ist ihm der höchste Wert überhaupt. Dadurch wird die Behauptung, etwas sei unmöglich, ein Verrat am Leben. Der Glaube an schicksalhafte Mächte und an die Unüberwindbarkeit wird bei Jankélévitch zum Verbrechen am Leben.

(* 1903, † 1985 - französischer Philosoph & Musikwissenschaftler)

Dienstag, 26. Februar 2008

no comment

Tina Fey:I want to say something about those calling Hillary a bitch... Yeah, well she is... So am I, so is she (pointing at Weekend Update news host Amy Poehler) Deal with it.

Bitches get things DONE! (Amy says yeah and starts nodding her head in rhythmn and saying more yeahs, uh huhs and a you go girl)

Like back in grammar school, they could have had priests teaching you but no, they had tough old nuns who slept on cots and who can hit ya and you HATE those bitches. But at the end of the school year you sure KNEW the capital of Vermont!

So COME ON Texas and Ohio

Get on board, it's not too late!...

BITCH IS THE NEW BLACK!